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Korallenkalk und Korallenriffkalk

Diese Steine bezeugen ehemalige Korallenriffe

Beschreibung

Meist hellgraue bis fast weiße, machmal rötliche Kalksteine mit auffälligen, je nach Anschnitt runden bis länglichen, meist weißen Einschlüssen.

Alter und Entstehung

Alter: Oberster Abschnitt der Trias (ca. 200 Millionen Jahre).
In ihrem oberen Teil werden die fossilreichen, vorwiegend dunkleren, Kössener Schichten teilweise bis nahezu vollständig durch helle Riffkalke vertreten. Es bildeten sich Korallenriffe aus, die sich über das "Kössener Flachmeer" erhoben.
In diesen Riffkalken sind häufig Korallenstöcke oder Korallenschutt anzutreffen. Die Korallen gehören vorwiegend der Gattung Thecosmilia an weshalb das Gestein auch den Namen Thecosmilienkalk erhalten hat.
Die typischen Riffgesteine werden auch, nach der jüngsten Stufe der Triaszeit, dem Rät, häufig als Oberrätkalk bezeichnet.

Vorkommen

Die Riffkalke der obersten Trias sind wegen ihrer Härte und der massigen Ausbildung ihrer schönen Felsfomen beliebte Kletterberge deren Namen interssanterweise häufig auf "-stein" enden.
Beispiele sind Roß- und Buchstein, Leonhardstein, Spitzstein etc.
Den Übergang von Kössener Schichten zum Riffkalk kann man gut an der Westseite der Steinplatte (bei Waidring) beobachten.

Hinweis

Die hellen, fast weißen Riffkalke der obersten Trias sind dem Wettersteinkalk zum verwechseln ähnlich. Wenn keine Fossilien sichtbar sind kann eine eindeutige Zuordnung am Geröllfund nicht getroffen werden.


Korallenkalk

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