Einige Gefügemerkmale an Kieselsteinen

  1. Kalkstein: Homogener Aufbau aus feinsten Karbonatteilchen, keine Gefügemerkmale wie Einregelung, Schichtung o.ä. erkennbar. Glatte Oberflächenstruktur.
  2. Sandstein: Vorwiegend Quarzteilchen < 1 mm mit relativ einheitlicher Größe. Keine Gefügemerkmale wie z.B. Schichtung. Rauhe Oberfläche.
  3. Kristallingestein: Grobkörniges Gefüge aus hellen und dunklen Komponenten. Mineralkörner richtungslos verteilt.
    " Granitisches Gefuege "
  4. Fossilkalk: Biogene Komponenten z.B. Muschelschalen sind in feiner, mikritischer (=schlammiger) Kalkmatrix angereichert.
  5. Gneis: Grobkörniges Gefüge mit gut erkennbarer Schieferung aufgrund von Druck- und Temperatureinwirkung im Zuge der Gesteinsmetamorphose.
  6. Sandstein: Mit ausgeprägter Schichtung. Diese entsteht aufgrund von Wechseln der Sedimentationsbedingungen und daraus resultierenden Wechsel der Sedimentzusammensetzung bzw. der Korngrößen bei der Ablagerung.
  7. Kalkstein: Laminitisches Gefüge. Entstehung im Ebbe- Flutbereich durch zyklische Algenmattenbildung.
  8. Vulkanisches Gestein mit porphyrischem Gefüge. Es ist ein Stein mit großen Mineraleinsprenglingen in feiner kristalliner Grundmasse.
  9. Breccie: Eckige Gesteinskomponenten herrschen in diesem grobklastischen Gestein vor.
  10. Konglomerat: Im Unterschied zur Breccie prägen hier vorwiegend gerundete Gerölle das Erscheinungsbild des Gesteins.

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Gefüge