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Flyschsandsteine

Alles fließt....

Beschreibung

Es sind dunkelgrüngraue bis grünlichgraue Fein- bis Grobsandsteine. Sie enthalten häufig zerriebenen Gesteinsschutt. Die grünliche Färbung geht auf das Mineral Glaukonit zurück, das mit der Lupe gut erkannt werden kann.
Durch Verwitterungsvorgänge wandelt sich die Farbe hin zu Brauntönen.

Alter und Entstehung

Alter der Flyschgesteine: Kreide bis unteres Känozoikum (Alttertiär), ca. 130-50 Millionen Jahre)
Es sind Ablagerungsgesteine, entstanden aus submarinen Rutschmassen. Genauere Erklärungen siehe Reiselsberger Sandstein.

Vorkommen

Der Name Flysch stammt aus der Schweiz und bezeichnet ein Gebiet, das aus vorwiegend schiefrig-tonigem, zu Rutschungen neigendem, "fließendem" Gestein aufgebaut ist.
Die Flyschzone der östlichen Alpen ist der, den Kalkalpen vorgelagerte, meist bewaldete, mittelgebirgsähnliche Bereich, der sich in einer N-S Erstreckung von meist unter 10 Kilometer vom Rheintal bis zur Donau vor Wien erstreckt. Sie ist vorwiegend aus Ton- und Sandsteinen in zyklischem Wechsel aufgebaut.
Blanke Felsformationen sind in diesem Bereich nicht anzutreffen. Die sanfte Landschaftsform mit dennoch teilweise tiefen Schluchten und sehr steilen Hanganrissen ist direkte Folge des zu Rutschungen neigenden "weichen" Gesteinsinventars.
Das Geotop "Flysch im Röthenbachtal" östlich von Halblech im Ammergebirge bietet einen wunderbaren Einblick in die Gesteine der Flyschzone. (www.lfu.bayern.de/geologie/geotope_schoensten/index.htm)


Flyschsandstein

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