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Alpiner Buntsandstein

Er ist der älteste Flußkiesel aus der Gesteinsabfolge der Nördlichen Kalkalpen.

Beschreibung

Der Buntsandstein, besser wäre die Bezeichnung "Rotsandstein", besteht vorwiegend aus Quarzkörnern. Die charakteristische Rotfärbung ist zurückzuführen auf Eisenoxid und Eisenhydroxid, welches die Quarzkörner als hauchdünne Kruste umgibt sowie im Bindemittel zwischen den Quarzkörnern zu finden ist.
Neben einem homogen gleichförmigem Gefügebild (oben) können auch Feldspatfragmente angereichert auftreten (unten links).
Auch ein gebändertes oder gestreiftes Erscheinungsbild ist anzutreffen (unten rechts).

Alter und Entstehung

Übergang von der Perm- zur unteren Triaszeit sowie untere Triaszeit vor ca. 250 bis 245 Millionen Jahren.
Das Gestein kam in einem festländischen Beckenbereich des zu dieser Zeit bestehenden Großkontinentes Pangäa als Wüstensand im trocken-heissen (ariden) Klimabereich zur Ablagerung.
Es ist sowohl zeitlich als auch bezüglich der Bildungsbedingungen weitgehend identisch mit dem roten Buntsandstein, wie er auch in vielen anderen Gegenden Deutschlands, z.B. im Pfälzer Wald zu finden ist.

Vorkommen

In den bayerischen Alpen ist er auf wenige Vorkommen beschränkt.
Beispiele: Nordfuß des Staufen bei Bad Reichenhall, Geierstein bei Lenggries, Iseler bei Hindelang.
Weitere Verbreitung findet das Gestein am Südrand der Nördlichen Kalkalpen im Inntal zwischen Wörgl und Kufstein.
Darum findet man ihn in allen oberbayerischen Flüssen, etwas häufiger am Inn, sonst eher seltener.

Abbildungen: links: Alpiner Buntsandstein, rechts: gebänderte Varietät


alpiner Buntsandstein alpiner Buntsandstein gebändert

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